Die Region Köln-Bonn – der rheinische Regioglobus

2021 erschien in unserem Programm der Regioglobus Köln-Bonn. Mit diesem Globus starteten wir erstmals in eine Region, in der wir selbst nicht zu Hause waren. Aber wir hatten viele Verbindungen: meine Mutter stammte aus Gummersbach, mein Vater aus Opladen (heute Leverkusen), viele Verwandte und Freunde leben in Köln und Umgebung, u.a. einer meiner besten Freunde. Wir machten uns also ans Werk, weil uns viele dieser Menschen gute Tipps gaben und manche uns sehr unterstützten.

Was gehört zur Region Köln-Bonn

Als erstes mussten wir die Frage klären, welche Grenzen wählen wir für die Region Köln-Bonn. Denn für unsere Heimatgloben ist es wichtig, dass wir nicht irgendeine geografische Grenzziehung wählen, sondern eine, die auch für die Menschen relevant ist, die dort leben. Das ist in manchen Regionen einfach wie Ostwestfalen-Lippe oder Ostfriesland, in manchen schwieriger. In der Region Köln hatten wir aber dank Experten-Unterstützung schnell eine gute Lösung: Dort wo auf einem Weltglobus Afrika, Amerika und Co. zum Entdecken einladen, prangen jetzt Bonn, Leverkusen, der Rhein-Erft-Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis, der Oberbergische Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis und natürlich die Rheinmetropole Köln. Orientiert haben wir uns bei dieser Wahl auch der Regionale 2010 und den Sendegebieten der WDR-Lokalzeiten in dieser Region. So zeigt der Regio-Globus eine Region, in der viele Menschen einen Köln- bzw. Bonn-Bezug haben. Zugleich haben wir die Köln-Düsseldorf-Rivalität umschifft.

Die vier Modelle des Regioglobus Köln-Bonn-Oberbergisches Land: Tünn, Jupp und Pitter (v.l.) und Mariechen (vorne) – Bild: Dein Heimatglobus

Pitter, Jupp, Tünn und Mariechen

aber in Größe und Ausstattung unterschiedloch sindAlle unsere Globusmodelle haben einen eigenen Namen. Bei der Namenswahl der vier Modellen des Regioglobus Köln-Bonn schalteten wir gleich mehrere Menschen aus Köln und dem Umland ein. Die Entscheidung fiel schnell und einstimmig. Mariechen, Tünn, Jupp und Pitter heißen die vier Modelle, die alle die gleiche Karte zeigen doch in Größe und Ausstattung unterschiedlich sind. Dass wir eine gute Namenswahl getroffen hatten , merkten wir schnell. Unsere Kundinnen und Kunden nutzen diese Namen bei Bestellungen oder Rückfragen immer von Beginn an, denn diese Namen sind ihnen sehr vertraut.

Dreharbeiten in Köln

Ein besonderes Erlebnis für uns war eine Einladung zu Dreharbeiten nach Köln zum WDR. Unser Globusmobil hatten wir gefüllt mit Heimatgloben. Im Studio bauten wir mit Hilfe des Teams eine richtige Globus-Landschaft auf. Unser Köln-Experte Carl Dietmar stand für ein Interview zur Verfügung. Es war ein langer Tag mit vielen bleibenden Erinnerungen. Denn zum einen trafen wir auf viele nette Menschen und bekamen Komplimente ohne Ende von Mitarbeitenden, die sich unsere Heimatglobus-Installation ansehen wollten. Natürlich warteten wir mit Spannung auf die Ausstrahlung des Beitrages und schon zwei Tage nach der Ausstrahlung konnten wir weitere Mariechen, Tünns, Jupps und Pitters bei der Manufaktur in Auftrag geben.

Das alles ist nun fünf Jahre her und aus diesem Anlass haben wir uns entschieden, für die Fans der Region Köln-Bonn-Oberbergisches Land eine besondere Aktion mit besonderen Jubiläumspreisen zu starten. Mehr dazu in unserem Shop https://deinheimatglobus.de/produkt-kategorie/koeln-bonn/

Dreharbeiten in Greetsiel

Unsere Heimatgloben im Fernsehen

Ja, Ihr habt richtig gelesen: unsere Heimatgloben haben es schon einige Male ins Fernsehen geschafft. Für einige Regionalprogramme ist es durchaus ein berichtenswertes Ereignis, wenn es passend zum Sendegebiet einen eigenen Globus gibt. Auch das hatten wir beim Start unseres Unternehmens nicht wirklich auf dem Schirm. Zu sehr waren wir mit den Globen selbst und dem Geschäftsaufbau beschäftigt. Also freuten wir uns sehr, als die erste Anfrage vom NDR kam.
Ein kleines Team mit Redakteurin, Kamera- und Tonmann kam damals zu uns in die Krummhörn. Uns war nicht klar, wieviel Zeit es braucht, einen Drei-Minuten-Beitrag zu drehen. Die Dreharbeiten wurden außerdem erschwert, denn es war die Corona-Zeit. Aber es hat unheimlichen Spaß gemacht – trotz Ostfriesland-Wetter. Denn das NDR-Team, das waren keine arroganten TV-Fuzzies. Ganz im Gegenteil, sie waren war sehr geduldig mit uns, überaus interessiert und zugewandt.

Aber auch mit anderen Heimatgloben ging es ins Fernsehen. So berichtete der SWR über den Pfalz-Globus und der WDR in seinen Regionalprogrammen z.B. über den Ostwestfalen-Lippe-Globus, den Sauerland-Globus, den Münsterland-Globus und den Regioglobus Köln-Bonn-Oberbergisches Land https://deinheimatglobus.de/unsere-globusregionen/. Für den Bericht zu dem letzten Globus wurden wir sogar nach Köln eingeladen. Dort erlebten wir einen aufregenden Tag im WDR-Studio.
Jedesmal erlebten wir „live und in Farbe“, welche Faszination so ein Heimatglobus selbst auf erfahrene Medienmenschen ausübt. Fast alle Menschen aus TV-Teams suchten auf den Heimatgloben Orte, die ihnen bekannt waren – Geburts- und Wohnorte, Ferien- und Ausflugsziele, Orte mit persönlichen Erinnerungen und Sehenswürdigkeiten. Und wir fühlten uns natürlich sehr geschmeichelt, dass sie uns durchweg für unsere Idee lobten. Für uns selbst waren die Dreharbeiten immer ein echtes Erlebnis. Denn zu sehen, wie Profis unsere Globen in Szene setzen, das war immer sehr beeindruckend.

Die Erfahrungen mit dem Fernsehen lehrten uns aber noch etwas sehr Wichtiges. Wenn wir es schafften, den Menschen zu zeigen, wie ein Heimatglobus genau aussah, was er und wie er sich zeigte, dann war die Begeisterung fast immer groß. Nur zu erzählen, dass wir Globen machten, auf denen ausschließlich eine Region zu sehen war, reichte meistens nicht. So einfach die Idee war, so brauchen viele Menschen doch einen Globus vor Augen. Daher lösten die Fernsehbeiträge nach der Ausstrahlung immer viele Reaktionen aus: Anrufe und Mails mit Fragen, ob bestimmte Orte auf dem Globus verzeichnet sind; Anregungen für weitere Regionen oder die Bitte, einen bestimmten Ort auf dem Globus besonders sichtbar zu machen. Natürlich kam auch die ein oder andere Bestellung rein. Doch noch beeindruckender waren viele persönliche Gespräche, in denen wir erfahren konnten, wie wichtig vielen Menschen ihre Heimatregion ist.