Als erstes überlegten wir nun, wie ein Heimatglobus aussehen sollte? (Ehrlicherweise müssen wir hier sagen, dass wir den Namen „Dein Heimatglobus“ damals noch gar nicht gefunden hatten). Und für wen sollte der Globus eigentlich sein?
Wir dachten an die Menschen in Ostfriesland, die eine so enge Verbindung zu ihrer Heimat haben. Aber auch an die vielen Gäste, die Jahr für Jahr ihren Urlaub dort verbringen und sich ebenfalls in diese Region verliebt haben. Wir trafen diese Menschen Tag für Tag. Und wir wollten ein Projekt realisieren, das uns Spaß macht, das den Menschen, die Ostfriesland mögen, Spaß macht, und das einfach ungewöhnlich ist. Und natürlich wussten wir, dass ein solcher Globus überhaupt kein „Need“ ist, aber für Manche ein wunderbares „Want“ sein könnte – einen solchen Globus braucht niemand zum Leben; aber ein solcher Globus kann viel Freude schenken. Außerdem ist er immer ein Blickfang, ein Hingucker und Ausgangspunkt für Gespräche über Reisen und wunderbare Erlebnisse.
Wir planten in dieser ersten Zeit noch gar nicht, eine Firma zu gründen. Aber wir wussten aus der Verlagsarbeit, dass es nicht reicht, sich nur mit unserer Idee zu beschäftigen. Wir mussten uns auch genau überlegen, wer sind die Menschen, die sich für einen Ostfriesland-Globus begeistern – wer sind also unsere Zielgruppen. Dabei war allerdings eines von Anfang an klar: die Menschen, die wir erreichen wollten, legen viel Wert auf qualitativ Hochwertiges – mindestens so hochwertig, wie handelsübliche Globen. Und das bedeutete: professionelle Kartografie und eine wirklich gute Verarbeitung.
Zum Glück hatten wir aus unserer gemeinsamen Verlagsvergangenheit gute Kontakte in die „Medienwelt“. Und in dieser Phase kamen und zwei Kontakte sehr gute: die Kontakte zu einem kartografischen Verlag und zu der weltweit ältesten noch produzierenden Globusmanufaktur, die in Süddeutschland angesiedelt ist. Und diese wurden für die Umsetzung unserer Idee von entscheidender Bedeutung – gute Partnerschaften bildeten so die Grundlage für unsere Arbeit.


